Prüfung der Waffensachkunde

Die Prüfung der Waffensachkunde besteht aus drei Teilen.

Der erste Teil der Prüfung beinhaltet Fragen aus dem Fragenkatalog des Bundesverwaltungsamtes für die Sachkundeprüfung gemäß § 7 Waffengesetz.

Der Fragenkatalog umfasst folgende Inhalte:

  1. Waffenrecht und sonstige Rechtsvorschriften
    1. Begriffe des Waffenrechts
    2. Rechte und Pflichten
    3. Kennzeichnung von Waffen und Munition
    4. Aufbewahrung von Waffen und Munition
    5. Notwehr und Notstand
  2. Waffentechnik (Waffen, Munition, Geschosse)
  3. Handhabung von Waffen
  4. Not- und Seenotsignalmittel

Aus diesen Fragen beantworten Sie eine Auswahl von etwa 100 Fragen. Die meisten dieser Fragen sind Multiple Choice Fragen. Bei einigen Fragen geben Sie zum Beispiel eine Zahl an. Fast immer fragen wir Sie nach dem Wortlaut des Notwehrparagraphen § 32 Abs. 2 StGB 😉.

Die Fragen des Fragenkatalog stehen Ihnen in unserem Sachkundetrainer als Prüfungsvorbereitung zur Verfügung. Ausführliche Materialien zu den Inhalten stehen für registrierte Benutzer unter Unterlagen bereit.

Im zweiten Teil für die Prüfung der Waffensachkunde wird der sichere Umgang mit Kurzwaffen geprüft. Sportschützen und Bootsführer prüfen wir zusätzlich mit Langwaffen.

Sie beschreiben den Zustand der Waffe. Dann vergewissern sich, dass sich im Gefahrenbereich keine Personen aufhalten. Sie stellen einen sicheren Zustand der Waffe her und erkennen die Kennzeichen auf der Waffe. Nach dem Laden mit zur Waffe passenden Trainingsmunition geben Sie mehrere „Schüsse“ ab und legen die Waffe abschließend wieder sicher ab.

Auf Wunsch können sich auch Bewachungspersonal und gefährdeten Personen mit Langwaffen prüfen lassen. Dann stellen wir Ihnen neben dem Nachweis für Bewachungspersonal auch den für Sportschützen unentgeltlich aus.

Prüfung der Waffensachkunde Praktisches Schießen

Abschließend folgt im dritten Teil das praktische Schießen.

Hier zeigen Sie, dass Sie auch unter realen Bedingungen Waffen sicher bedienen können. Ob Sie die Zielscheibe treffen ist dabei nicht so wichtig.